Urban abstract
In „Urban abstract“ wird Stadt als Geflecht von Kräften verstanden, nicht als Summe von Gebäuden. Vertikale und horizontale Setzungen, Verdichtungen und Brüche treten an die Stelle von Straßenzügen, Plätzen oder Fassaden. Die Bilder untersuchen, wie sich Dichte, Überlagerung, Beschleunigung und Nähe in rein malerische und konstruktive Entscheidungen übersetzen lassen.
Die Serie interessiert sich für das Gefühl, in eine urbane Struktur eingewoben zu sein, ohne sie vollständig überblicken zu können. Farbliche Kontraste, Rhythmus und Überlagerung übernehmen die Rolle, die in der Realität Verkehr, Architektur und Menschenströme spielen. Stadt wird damit nicht beschrieben, sondern als Spannungsfeld erfahrbar gemacht – als Zustand, der zwischen Anziehung, Überforderung und abstrakter Ordnung oszilliert.


