Zum Hauptinhalt springen

Art by Michael Spengler

Zur Arbeit

Meine Arbeiten entwickeln Bildräume, Figuren und Ordnungen aus Zeichnung, Fotografie und Sprache. Im Zentrum steht nicht die Technik, sondern die Frage, welche Formen von Welt, Erfahrung und Imagination sich in diesen Bildern verdichten.

Standpunkt

Ich arbeite mit bildgenerierenden neuronalen Netzwerken, nicht mit „künstlicher Intelligenz“. Mich interessiert dabei weder der Mythos einer autonomen Maschine noch die bloße technische Erzeugung von Bildern, sondern die Möglichkeit, Bildwelten hervorzubringen, die ohne diese Verfahren nicht entstehen könnten. Neuronale Netzwerke sind in meiner Arbeit keine Autoren, sondern Werkzeuge innerhalb eines künstlerischen Prozesses.

Bildprozess

Die Arbeiten entstehen in einem experimentellen Bildprozess, in dem Bildideen aus Zeichnung, Fotografie und Sprache mit digitalen Verfahren und bildgenerierenden neuronalen Netzwerken weiterentwickelt werden. Ausgangsmaterialien werden in neue Systeme überführt, verschoben und transformiert, sodass eigenständige Bildordnungen entstehen. Im Zentrum steht nicht die verwendete Technik, sondern die imaginären Räume und Figuren, die daraus hervorgehen. Die Bilder verstehen sich als autonome Kunstwerke; ihre Entstehungsweise ist Teil des Prozesses, nicht des Ziels.

Raum der Praxis

Meine Arbeit bewegt sich zwischen unterschiedlichen Spannungsfeldern: Verdichtung und Leichtigkeit, Konstruktion und Offenheit, Gegenwartsanalyse und Gegenraum. Sie entfaltet sich in Ausstellungen, digitalen Kontexten und auf der Website gleichermaßen. Mich interessiert dieser Raum nicht als feste Definition, sondern als offenes Feld, in dem Bilder, Kontexte und Wahrnehmungsweisen sich fortlaufend verschieben. Die Praxis folgt deshalb keiner geschlossenen Position, sondern einer beweglichen Karte.